Archiv für Historisches

Zum Tode von Altbundeskanzler Dr. Helmut Kohl

Pressemitteilung des Bundes der Vertriebenen


Presseerklärung

Ein überzeugter und überzeugender Europäer

Zum Tode von Altbundeskanzler Dr. Helmut Kohl

Am 16. Juni 2017 verstarb Altbundeskanzler Dr. Helmut Kohl (CDU). Hierzu erklärt BdV-Präsident Dr. Bernd Fabritius MdB:

Mit großer Trauer habe ich die Nachricht vom Tode unseres ehemaligen Bundeskanzlers Dr. Helmut Kohl zur Kenntnis nehmen müssen.

Helmut Kohl war ein überzeugter und überzeugender Verfechter der europäischen Idee. Er war auch Träger der Ehrenplakette des Bundes der Vertriebenen. 1984 – zwei Jahre, nachdem er das höchste Regierungsamt in Deutschland übernommen hatte – wurde er mit der höchsten Auszeichnung der deutschen Heimatvertriebenen geehrt, weil er sich stets – auch schon als rheinland-pfälzischer Ministerpräsident – an die Seite der deutschen Heimatvertriebenen, Aussiedler und ihrer Verbände gestellt hatte. Dieser Haltung blieb er auch als deutscher Bundeskanzler treu. Im In- und Ausland stellte er den besonderen Anteil der Vertriebenen und Aussiedler am geistigen und materiellen Wiederaufbau Deutschlands deutlich heraus. Außerdem setzte er sich maßgeblich dafür ein, Geschichte und Kultur der deutschen Ost- und Siedlungsgebiete zu fördern sowie die Aufarbeitung auch des Vertreibungsunrechtes voranzubringen.

 Zusammen mit Helmut Kohls Verdiensten um die europäische Einigung weckte dies in unseren Kreisen vielfältige Hoffnungen – gerade zu Beginn der historischen Umbrüche im Zusammenhang mit der deutschen Wiedervereinigung, aufgrund derer er als „Kanzler der Einheit“ in die Geschichte eingehen wird. Diese Hoffnungen wurden zwar nicht alle erfüllt. Dennoch verbesserte Helmut Kohls politisches Handeln die grenzüberschreitende Verständigung auf höchster Ebene entscheidend und legte einen Grundstein dafür, dass Gräben der Geschichte zwischen hier und dort zugeschüttet werden konnten.

 Unvergessen ist sein aufrichtiger Einsatz für die Interessen der in den Heimatgebieten verbliebenen Deutschen, sowohl vor als auch nach dem Fall des Eisernen Vorhanges. So haben es unzählige Aussiedler und Spätaussiedler – darunter auch ich – diesem Einsatz zu verdanken, dass sie nach Deutschland und damit in die Freiheit ausreisen und hier eine neue Heimat finden konnten.

 Die deutschen Heimatvertriebenen und Spätaussiedler werden Helmut Kohl stets ein ehrendes Andenken bewahren.

Einladung zu der Ausstellung

BANATER ORGELN UND ORGELBAUER.

BILDER EINER EUROPÄISCHEN ORGELLANDSCHAFT

Eröffnung der Ausstellung: Freitag, 9.06.2017, 18 Uhr

Adam-Müller-Guttenbrunn-Haus, Temeswar

 

Veranstalter: Gerhardsforum Banater Schwaben e.V., München

Autor und Konzeption der Ausstellung: Dr. Franz Metz

Fotografien: Dr. Walther Konschitzky, Arch. Mihai Botescu, Dr. Franz Metz

Demokratische Mittagspause auf dem Stuttgarter Schlossplatz

Am kommenden Dienstag (23. Mai), dem Jahrestag des Grundgesetzes, werden in acht Städten in Baden-Württemberg mehrere Tausend Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu einer öffentlichen Mittagspause erwartet. Unter dem Motto „Farbe bekennen“ ruft ein breites Bündnis aus Kirchen, Religionsgemeinschaften, Arbeitnehmer- und Arbeitgebervertretungen, Bildungseinrichtungen, Verbänden, Räten und Organisationen zur Demonstration für Demokratie und eine offene Gesellschaft auf. Einer der Aktionsorte ist ab 11.55 Uhr der Stuttgarter Schlossplatz.

„Demokratie braucht engagierte Demokratinnen und Demokraten“, sagt der Rottenburger Ordinariatsrat und Initiator der Aktion, Joachim Drumm. Nach der Wahl von Donald Trump zum US-Präsident sei ihm bewusst geworden, dass das eigentlich Unmögliche mittlerweile möglich geworden sein. „Wir dürfen nicht zuschauen und damit Gefahr laufen, auf demokratischem Weg in undemokratische Strukturen hinein zu schlittern“, betont der Theologe und Leiter der Hauptabteilung Kirche und Gesellschaft in der Diözese. Aus diesem Grund wolle das Bündnis mit der Aktion „Farbe bekennen“ ein deutliches Zeichen setzen und mit der öffentlichen Mittagspause gleichzeitig eine Möglichkeit schaffen, die oft schweigende Mehrheit sichtbar und vernehmbar werden zu lassen.

Ähnliche Veranstaltungen unter dem Motto „Farbe bekennen“ finden zeitgleich              in Aalen, Heilbronn, Ulm, Karlsruhe, Mannheim, Ravensburg und Singen statt.

ZENTRUM GEGEN VERTREIBUNGEN – Ausstellungsinformationen

 

Die Wanderausstellungen sind im Mai 2017 wie in der angehängten Datei an den genannten Orten zu sehen:

Reformation im östlichen Europa

Ab dem 4. Mai bis zum 18. Juni ist die Ausstellung „Reformation im östlichen Europa“ im Donauschwäbischen Zentralmuseum zu besichtigen. Das östliche Mitteleuropa war sehr empfänglich für die Ideen einer Erneuerung der Kirche und einer Intensivierung des Glaubens. Die Ausstellung zeigt, wie sich die Reformation nach Osten ausbreitete und welche Wirkung sie dort bis heute zeigt. Ein Schwerpunkt liegt  dabei auf dem Donauraum. Siebenbürgen und die Slowakei (das einstige Ober- ungarn) werden detailliert dargestellt.

http://www.kulturforum.info/de/startseite-de/1000057-ueber-uns/1000087-pressespiegel/7437-mehr-als-nur-luther-im-blick

Die Öffnungszeiten:                                                                                                            Dienstag – Sonntag von 11 – 17 Uhr

ZENTRUM GEGEN VERTREIBUNGEN – Pressemitteilung

Die Wanderausstellungen der Stiftung ZENTRUM GEGEN VERTREIBUNGEN –
Eine 10-jährige Erfolgsgeschichte
Erika Steinbach, Vorsitzende der Stiftung ZENTRUM GEGEN VERTREIBUNGEN meint dazu:

Pristerjubiläum

15349818_1389663004379905_7758218478620589405_n55. Priesterjubiläum und 80. Namenstag feierte am 3. Dezember 2016 Msgr. Andreas Straub, ehemals Visitator der Donauschwaben, in der Autobahnkirche in Trockau, der Pfarrei von Pfr. Josef Hell. Die Glückwünsche unseres Verbandes überbrachten Bundesvorsitzender Peter-Dietmar Leber und die HOG-Vorsitzenden von Neu-Arad, Franz Beĺlinger, und Sanktanna, Josef Lutz. Aus Maria Radna angereist war Domkapitular Andreas Reinholz.

Glückwünsche zum Geburtstag

img_9604Dazu schreibt Herr Walter Tonța, Chefredakteur der „Banater Post“:

Im Dezember vor 60 Jahren erschien die erste Ausgabe der „Banater Post“. Im Laufe ihres sechzigjährigen Bestehens entwickelte sie sich von einem Mitteilungsblatt mit nur wenigen Seiten im DIN-A4-Format zu einer ansehnlichen, inhaltlich und grafisch gediegenen Verbandszeitung. Die „Banater Post“ ist sozusagen die Visitenkarte unseres Verbandes, sie ist ein Spiegelbild der Aktivitäten unserer Landsmannschaft und ihrer Gliederungen und ein Forum für Geschichte, Kultur, Volkskunde der Banater Schwaben. Und sie ist darüber hinaus ein wichtiges Bindeglied zwischen unseren nicht nur in Deutschland, sondern auf der ganzen Welt verstreut lebenden Landsleuten.

Die Mitglieder des Kreisverbandes Heilbronn wünschen eine weiterhin erfolgreiche Zeit und ein frohes Feiern zu diesem großen Jubiläum.

Heimattag in Tiefenbach

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Liebe Heimatfreunde,

Am 08.10.2016 findet in  Tiefenbach bei Östringen ein Kultur und Heimattag statt.

Alle Heimatfreunde sind zum Kultur- und Heimattag herzlich willkommen.

Den vorläufigen Programmabaluf entnehmt ihr bitte der angehängten Datei

Neuerscheinung: Wege in die Freiheit

Als Band 15 der Reihe „Banater Bibliothek“ ist am Freitag der lang erwartete Band von Dr. Heinz Günther Hüsch „Wege in die Freiheit. Deutsch-rumänische Dokumente zur Familienzusammenführung und Aussiedlung 1968 – 1989“ erschienen. Das Buch ist von unserer Landsmannschaft herausgegeben worden, hat 382 Seiten, ist inhaltlich und drucktechnisch von hoher Qualität, mit Fadenheftung gebunden, hat einen festen Einband.

Der Band ist vor allem ein Quellenband. In ihm sind zum ersten Mal sämtliche Vereinbarungen abgedruckt, die die Ausreise der Deutschen aus Rumänien in die Bundesrepublik Deutschland ermöglichten. Darüber hinaus enthält das Buch Aktenvermerke, Eigenaufzeichnungen von Gesprächen, die der deutsche Verhandlungsführer, der damalige Bundestagsabgeordnete Dr. Heinz Günther Hüsch, mit den Vertretern des rumänischen KP-Generalsekretär Nicolae Ceausescu führte. Interessant sind die Aufzeichnungen über Gespräche mit Bundeskanzler Helmut Kohl, Politikern und Spitzenbeamten des Innenministeriums, auch hinsichtlich der Politik für die Deutschen in Rumänien nach der politischen Wende 1989. Dokumentiert ist ein Gespräch von Dr. Hüsch mit Nicolae Ceausescu, Verhandlungsprotokolle geben darüber Auskunft, wie um Zahlen, Begriffe, Beträge gerungen wurde. Kurze Beschreibungen der jeweiligen politischen Situation in Deutschland und Rumänien, ein Literaturverzeichnis sowie ein einleitender Beitrag zur Aussiedlungsgeschichte der Deutschen aus Rumänien vervollständigen den Band.

Das Buch kostet  34,80 Euro/Expl. Da es 1,2 kg wiegt, muss es als Päckchen verschickt werden. Somit kommen weitere Kosten in Höhe von 5,20 Euro je Sendung hinzu. Der Band kann ab sofort in der Bundesgeschäftsstelle in München erworben werden. Sammelbestellungen können über den Kreisvorsitzenden Anton Michels gemacht werden.