Heiße Rhythmen in Nordheim

Die ersten warmen Tage in diesem Jahr waren schon da und so mancher ist draußen bereits ins Schwitzen geraten. Dann jedoch folgten wieder kalte Nächte im Ländle und mancherorts fielen sogar Schneeflocken. Die Banater Schwaben aus dem Kreisverband Heilbronn sehnten aber den Frühling herbei und um den Prozess zu beschleunigen organisierten sie einen Frühlingsball.

Den Frühling tanzend anlocken hieß die Devise! Und bei der Feier in der Nordheimer Festhalle spros­sen am 10. März 2018 die Tanz-Knos­pen. Trotz der Grippewelle, von der es in den Medien hieß, dass sie eine der stärksten der vergangenen Jahre ist, fanden sich zahlreiche Tanzfreunde ein und feierten lustig und vergnügt bis in die frühen Morgenstunden.

Für die passende Musik sorgte an diesem Abend die Feeling Band. Egal ob Walzer, Polka, Foxtrott, Tango, Rumba, Cha-Cha-Cha oder Jive – sie hatten alles in ihrem Repertoire und jeder konnte den Tanzabend auf seine Art genießen. Auch Line Dance, welches  konzeptionell ein Gruppentanz ist, wurde immer wieder am Rande der Tanzfläche ausprobiert.

Eine Bereicherung für den Abend war der Auftritt der Sängerin Arlene Hell. In Temeswar geboren und in Billed aufgewachsen, ist Singen ihre Leidenschaft. „Ich habe die Musik im Blut“ sagt sie von sich. Vermutlich deshalb  hat sie auch eine eigene CD herausgebracht und dem Publikum einige Lieder daraus vorgetragen. Dabei zog sie die Zuhörer in ihren Bann und erntete reichlichen Applaus.

Für unser Geburtstagskind Theresia Jost, ein treues Vereinsmitglied und bei fast allen Aktivitäten unseres Kreisverbandes dabei, gab es ein Geburtstagsständchen. Anschließend und als Zugabe die „Böhmische Polka“ für alle Gratulanten.

Der Tanzabend endete in den frühen Morgenstunden mit einer Polonaise. Unseren super tollen Gästen verdanken wir einen  gelungenen Frühlingsball, auf dem wir gemeinsam das Ende der kalten Jahreszeit zelebrierten. Man merkt es jedes Jahr aufs Neue, wie sich das Gemüt verändert, sobald die Tage länger werden. Das Mehr an Sonnenstunden wirkt sich positiv aufs eigene Gemüt aus und plötzlich wird das Leben wieder etwas leichter.

Katharina Zornik