Die Wallfahrt unseres Kreisverbandes

Einige Wochen der starken Einschränkungen liegen hinter uns und niemand weiß, wie lange diese Zeit noch andauern wird. Und je enger das Leben sich anfühlt, desto größer wird die Sehnsucht nach der Welt da draußen.

An einem Tag wie heute merkt man erst, wie wertvoll Alltagssituationen sind, die uns sonst so gewöhnlich scheinen. Seit fast 3 Jahrzehnten wallfahren die Banater Schwaben aus unserem Kreisverband nach Ave Maria in Deggingen. Heute wäre der Wallfahrtstag gewesen. Als ich diese Zeilen schreibe, würden wir singend und betend im Bus sitzen und erwartungsvoll, mit frohem Herzen nach Deggingen fahren. Doch es darf nicht sein, alle Wallfahrten wurden abgesagt. Das Risiko einer Infektion sei in diesem Jahr zu groß, so die Begründung der Absage.

Schwelgen Sie in Erinnerungen und genießen Sie die schönsten Momente der vergangenen Wallfahrten. Auf unsere Homepage gibt es viele Fotos von den vergangenen Jahren. Bitte in die Suchmaske „Wallfahrt“ eintragen. Und schon findet ihr Fotos und Berichte von den vergangenen Wallfahrten. Ein kurzes Gebet dazu kann sehr hilfreich sein.

Die Wallfahrten entstanden in der Barockzeit unter dem Eindruck der Pestepedemie. Damals baten die Menschen um den göttlichen Beistand und hofften, von der tödlichen Pest verschont zu werden. In diesem Jahr wurden alle Veranstaltungen untersagt, um der Corona-Pandemie keinen Vorschub zu leisten. Solange es noch kein Medikament oder einen Impfstoff gibt, wird uns diese Pandemie beschäftigen. Und wir alle müssen dazu beitragen, dass Abstands- und Hygieneregeln eingehalten werden, damit wir den Weg der Lockerungen weitergehen können. Ich bitte Sie herzlich, werben Sie dafür auch in Ihren Familien, bei Ihren Freunden und im Arbeitsumfeld.

Bleiben Sie gesund! Das ist aktuell für uns alle nicht nur so daher gesagt, sondern ein Wunsch den jeder von uns hegt. Ich hoffe, es geht Ihnen und Ihrer Familie gut.
Wir vermissen nicht nur die Wallfahrt. Wir vermissen alle Aktivitäten in unserem Kreisverband.

Landsmannschaft lädt zum digitalen Heimattag 2020 ein

In einer Skype-Sitzung des Bundesvorstandes der Landsmannschaft am 7. Mai wurde vom Stellvertretenden Bundesvorsitzenden Jürgen Griebel ein Konzept für einen digitalen Auftritt der Landsmannschaft am Pfingstsonntag vorgelegt, beraten und beschlossen. Alle Banater Schwaben und deren Freunde werden am Pfingstsonntag die Möglichkeit haben, auf internetfähigen Geräten (Fernseher, Laptops und Mobiltelefonen) ein Programm mit aktuellen Beiträgen und Ausschnitten vergangener Heimattage zu empfangen. Es sollte ein besonderer Heimattag 2020 in Ulm werden. Der 70. Geburtstag des Verbandes sollte gefeiert werden, Landsleute aus allen Teilen Deutschlands, aus dem Banat, aus Österreich, den USA, Argentinien und anderen Staaten wollten nach Ulm kommen, viele Vorbereitungen liefen, Verträge waren unterzeichnet, Hotels und Jugendherbergen gebucht, Gruppen und Musiker probten – allein es sollte anders kommen. Ein kleines aber gefährliches Virus legte das öffentliche Leben in der Welt lahm, manche traf es noch schlimmer, auch Mitglieder unserer Gemeinschaft. Das digitale Programm enthält Grußbotschaften aus Deutschland und dem Banat, einen Wortgottesdienst zelebriert vom Bischof unserer Heimatdiözese Temeswar Josef Csaba Pal sowie unvergessliche und ergreifende Szenen vergangener Heimattage in Ulm. Beginn ist am Pfingstsonntag, 31. Mai, 10 Uhr. Zu finden sind wir über den YouTube-Kanal http://www.youtube.com/banaterschwaben.de e und verlinkt auch über die facebook-Seite www.facebook.com/banaterschwaben

„Dem Bundesvorstand ist es bewusst, dass dieses Angebot kein Ersatz für einen Heimattag darstellen kann. Es soll aber allen Banater Schwaben aufzeigen, dass es wieder ein landsmannschaftliches Leben nach Corona geben wird und dass es wichtig bleibt, wenn sich so viele wie möglich an diesem Leben beteiligen“, erklärte Bundesvorsitzender Peter-Dietmar Leber. Wir stimmen digital auf das reale landsmannschaftliche Leben ein. Die DBJT, die Jugendorganisation der Landsmannschaft hat ein eigenes Programm vorbereitet, welches am Pfingstsonntag um 14 Uhr auf dem Kanal der DBJT startet. Hierzu hat der DBJT-Vorstand einen eigenen Aufruf gestartet. Wir freuen uns auf den digitalen Heimattag 2020 und rege Teilnahme! Der Bundesvorstand

Maiandacht und Muttertag

Das Coronavirus ist immer noch ein großes Thema. Zwar wurde von unserer Landesregierung eine neue Corona-Verordnung verabschiedet – doch nur der Einzelhandel profitiert davon. Unsere Maiandacht dürfen wir nicht wie geplant abhalten, denn für die Bevölkerung gilt weiterhin Kontaktverbot und ein Mindestabstand.

Unser Leben ist brüchig geworden. An vielen Stellen spüren wir das. Vor allem in einer solch unsicheren Zeit bedarf es Dingen, die einem die Seele und das Herz erwärmen. Es kann ein nettes Lächeln, ein Blumenstrauß, aber auch das Gefühl von starkem Zusammenhalt oder auch ein von Herzen kommender Gruß zum Muttertag sein. In diesem Sinne wünschen wir allen einen wunderschönen Muttertag sowie viel Gesundheit!

75. Jahrestag Endes des Zweiten Weltkrieges

Zum 75. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkrieges erklärt BdV-Präsident Dr. Bernd Fabritius:

Am 8. Mai 1945 fanden deutsche Gewaltherrschaft und millionenfache Verbrechen gegen die Menschlichkeit im Namen einer wahnhaften Ideologie, die Europa und die Welt mit Krieg, Zerstörung und Tod überzogen hatte, ihr Ende. Diese von Deutschen verübten Verbrechen, insbesondere der Holocaust mit der systematischen Ermordung europäischer Juden, machen nach wie vor fassungslos.

Daher ist es gut, dass Deutschland am 8. Mai der Befreiung vom Nationalsozialismus gedenkt. Dies war das Fundament für ein demokratisch und freiheitlich strukturiertes Deutschland. Unsere heutige Rolle in Europa und in der Welt, die europäische Integration und Vieles, was wir gemeinsam mit anderen Völkern in den letzten 75 Jahren erreichen konnten, gehen von diesem Datum aus.

Mit der Befreiung vom Nationalsozialismus kam aber nicht für alle automatisch die Freiheit oder das Ende der Gewalt. Auch dies sollte am 8. Mai immer mit anklingen.

Für den Bund der Vertriebenen will ich an das Schicksal der vielen Millionen Deutschen erinnern, die vor der Rache der Kriegsgegner in den Westen Deutschlands flüchteten oder die – ebenfalls aus Rache oder unter dem Vorwand der Vermeidung ethnischer Konflikte – gewaltsam aus ihrer Heimat vertrieben wurden. Ich will auf das Schicksal der Deportierten, der Zwangsarbeiter und der vergewaltigten Frauen aufmerksam machen. Ich will, dass das Schicksal der in der Heimat verbliebenen Deutschen im Blick behalten wird, die fortan als Minderheiten neuen, kommunistischen Diktaturen unterlagen. Ich will aber auch an das Schicksal der Menschen in der DDR und vieler Völker im Osten erinnern, die sich nicht freiwillig unter das Joch des Stalinismus begaben.

Der BdV ist dankbar, dass in Deutschland seit 2015 jährlich am 20. Juni der nationale Gedenktag für die Opfer von Flucht und Vertreibung begangen wird. Damit ist nach jahrelangem Einsatz auch der Erinnerung an eigene Opfergruppen ein würdiger Raum gegeben worden. Für eine vollständige Gedenkkultur bleibt dies wichtig und notwendig sowie als Mahnung unerlässlich.

Herr Jakob Laub ist verstorben

Der Ehrenbundesvorsitzende der Landsmannschaft der Banater Schwaben, Herr Jakob Laub, Rektor a.D., Träger der Verdienstmedaille und des Verdienstkreuzes 1. Klasse der Bundesrepublik Deutschland, Träger des Nationalen Verdienstordens der Republik Rumänien, Träger der Verdienstmedaille in Gold des Landes Baden-Württemberg,  ist am 25. April 2020 im hohen Alter von 95 Jahren verstorben.

Jakob Laub war Bundesvorsitzender unserer Landsmannschaft von 1986 bis 2002 sowie Landesvorsitzender Baden-Württemberg unserer Landsmannschaft von 1979 bis 2008. Er gehörte dem Präsidium des Bundes der Vertriebenen an und bekleidete weitere Ehrenämter auf Landesebene. Wir verlieren mit ihm eine starke Persönlichkeit, die den Verband der Banater Schwaben und unsere Gemeinschaft wirksam geprägt hat. Die Banater Schwaben aus unserem Kreisverband werden Herrn Jakob Laub ein ehrendes Gedenken bewahren. Unsere aufrichtige Anteilnahme gilt den trauernden Hinterbliebenen.

Osterwünsche

Zeit zum Lesen

Die Donauschwäbisch-Brasilianische Kulturstiftung lädt uns ein, die April-Ausgabe 2020 der Zeitschrift Entre Rios zu lesen. Interessante Themen und Berichte werden angeboten, u. a.: 

Agrária: Frauentag

Gemeinde: Die Geschichte der Bäckerei in Entre Rios

Religion: Pastor Samuel übernimmt die ev.-lutherische Pfarrei

Hauptthema: Donauschwäbisch-Brasilianische Kulturstiftung

Unsere Leute: Mit Garn gehäkelt und mit Liebe gefüllt

Donauschwäbische Kochkunst; und u.v.m. lesen Sie unter 

http://www.suabios.com.br/revista-detalhe/89

Wir wünschen viel Freude beim Lesen der Zeitschrift Entre Rios.

Absage der Jahreshauptversammlung

Die Corona-Krise hat auch massive Auswirkungen auf unser Vereinsleben. Auf Grund der Verordnung der Landesregierung Baden-Württemberg gegen die Ausbreitung des Virus SARS-Cov-2 muss unsere Jahreshauptversammlung abgesagt werden.

Ein neuer Termin wird bekanntgegeben, sobald dies möglich ist.

Der Vorstand unseres Kreisverbands bittet alle Mitglieder und ihre Angehörigen sich an die zurzeit geltenden Regeln zu halten um unserer aller Gesundheit zu schützen und die weitere Verbreitung des Corona-Viruses einzudämmen.

Zusammenhalt ist in dieser schwierigen Zeit das oberste Gebot! Bleibt alle gesund, damit wir diese Krise gut überstehen!

Wichtige Info zum Frühlingsball

Heute Abend sollte in der Willy-Weidenmann-Halle in Nordhausen unser Frühlingsball mit der Gruppe Akustik3 stattfinden. Doch die aktuellen und sehr dynamischen Entwicklungen im Zusammenhang mit dem Coronavirus stellen uns alle vor große Herausforderungen. Es geht jetzt in erster Linie darum, die Verbreitung des Virus zu verlangsamen, um unser Gesundheitssystem zu entlasten. Deshalb wurde unser Tanzabend auch (rechtzeitig) abgesagt. Wir bitten hiermit um Verständnis. Bedanken möchten wir uns bei der Gemeinde Nordheim, die uns keine Stornokosten für die abgesagte Halle berechnete sowie bei der Band Akustik3, die Entgegenkommen für die jetzige Situation zeigte und ebenfalls keine Gage forderte. Wenn möglich, werden wir diesen Tanzabend zu einem anderen Termin einplanen und eventuell einen Sommernachtsball daraus machen. Natürlich mit Akustik3.

Bis dahin bleibt gesund. Wenn wir alle fest zusammenhalten werden wir diese Krise auch meistern!

Absage Frühlingsball